Renate´s Welt
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2011

Merlin, ein Australian-Shepherd Rüde, ist eingezogen. Im Tagebuch sieht man, wie er sich entwickelt.
Jetzt, Ende Juli ist er fast 6 Monate alt. Er ist schon relativ gut erzogen, aber er kostet Nerven, wie alle "Aussies". Da aber Kimba auch eine tolle Begleiterin von uns geworden ist, habe ich Hoffnung, dass auch er "gut" wird. Wir haben jedenfalls keine grossen Probleme mit ihm. Er fährt problemlos Auto, geht auf Spaziergängen ohne Leine, kann bei Fuss gehen, "Sitz" und "Platz" und "Bleib" machen. Er bleibt alleine zu Hause und hat vor nichts Angst.

Das mit dem "Komm" macht er aber nur, wenn es denn unbedingt sein muss :-). Er ist genauso verfressen wie Kimba und will unterwegs alles aufnehmen, was ihm vor die Schnauze kommt. Wenn ich mich auf ihn konzentriere, lässt er alles liegen, wenn ich aber nicht aufpasse, wird gefressen. Insofern sind Spaziergänge zur Zeit noch "Arbeit", aber das ist wohl so bei der Erziehung. Er ist zu allen Menschen freundlich und springt an jedem hoch. Auch da arbeiten wir dran!

Auf dem Hundeplatz nimmt er schon niedrige Hürden, den Tunnel und den Steg auf Kommando. Auch habe ich schon das Longieren mit ihm begonnen, das macht er auch schon gut an der Schleppleine. Für einen Hund in seinem Alter super. Ich achte aber sehr darauf, dass ich nicht zu viel mit ihm mache und ihn nicht überfordere, dass er seine Ruhephasen einhält und nicht dauern rumflippt.

Jedenfalls macht es viel Spass mit ihm!

 



2010

Am 1. September 2010 hat mich mein treuer Begleiter "Ben" verlassen und immer wieder findet man im Netz den Satz: Seelenhunde hat sie jemand genannt… …jene Hunde, die es nur einmal gibt im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen. Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen. (Autor unbekannt). Und wer Ben und mich gekannt hat, der weiss, dass dies auf Ben zutrifft. Das Ende seines 15jährigen Lebens habe ich im Tagebuch beschrieben am 26.9.2010 unter "Eine Kurzreise nach Masuren...."
Das ist sein allerletztes Foto:





2006
/ 2007

Eine neue Hündin zieht ein und wird erwachsen!

Im Juli 2006 haben wir uns entschlossen, uns einen neuen Hund auszusuchen. Es sollte ein "Australian Shepherd" sein, eine Rasse, auf die ich schon lange ein Auge geworfen habe. Mir gefallen insbesondere diese mit der Farbzeichnung "Blue Merle" besonders gut. Meistens haben diese blaue Augen, aber Bertram wollte keinen Hund mit blauen Augen. Bei den Indianern wurde der Australian Shepherd mit blauen Augen als "der mit den Geisteraugen" verehrt. Diese Rasse kommt nämlich aus Nordamerika und nicht, wie man erst mal annehmen sollte, aus Australien. Zwar kommen die Ursprungshunde aus Australien und wurden mit Einwanderern nach Amerika gebracht, aber die Rasse wurde dort erst "entwickelt" und anerkannt. Also sind es amerikanische Hunde.

So begann die Suche nach einer "Blue Merle Hündin" mit braunen Augen, was sich erstmal als schwierig erwies. Im Internet wurde ich nur weit weg fündig, in Süddeutschland. Ich war schon kurz vorm Aufgeben, als meine Freundin mir von einer schwangeren "Blue Merle Hündin" auf einem Reiterhof in der Südheide berichtete. Also nix wie hin und erstmal vorgecheckt, ob die Elterntiere okay sind, die Züchterin okay ist usw. usf. Dann warteten wir gespannt auf die Niederkunft und am 10.7.2006 wurden 8 Welpen geboren, 4 Rüden (3 Blue Merle, 1 Black Tri), 4 Hündinnen (3 Blue Merle, 1 Black Tri) - was unter den Welpen steht, ist nicht ganz richtig, hat man falsch geguckt am ersten Tag...

Das ist der Vater "Daemon" (links) und die Mutter "Utah" (rechts):

Nun warteten wir gespannt, dass die Welpen die Augen aufmachten und auf Nachricht von der Züchterin, ob denn eine Hündin mit braunen Augen dabei ist. Wobei wir natürlich nicht NUR nach der Augenfarbe gehen wollten, sondern natürlich musste uns der Hund auch sonst gefallen, vom Aussehen und vom Charakter und von der Gesundheit.
Als sie vier Wochen alt waren, fuhren wir das erste Mal hin, hier die ersten Fotos, die ich dort machte:

Vier Wochen:

Die Augen waren noch nicht lange offen und es sah so aus, als wäre nur eine einzige Hündin dabei, die braune Augen hat. Gefiel sie uns auch sonst? Jaa! Sie war die grösste und dickste der vier Hündinnen, was ja auf einen gesunden Appetit schliessen lassen konnte. Trotzdem trafen wir noch keine definitive Entscheidung, wie soll man das bei so einem Meerschweinchen schon sagen können? Hier einige ihrer Geschwister:

Eine Woche später, es war der 13. August und die Welpen waren jetzt 5 Wochen alt, ging es wieder los in die Südheide. Es sollte sich nun heraus kristallisieren, dass das vorausgewählte Hundchen tatsächlich braune Augen bekommen sollte und ihre drei weiblichen Geschwister blaue Augen. Also wurde die Entscheidung immer konkreter. Hier Fotos vom Besuch dort:

5 Wochen:

Erste Annäherungsversuche von Ben:

Hier an der Mutterbrust, Mama "Utah" sieht nicht sonderlich glücklich aus:

Aber alleine "essen" können sie auch schon:

...und schlafen können sie auch schon, hier einige ihrer Geschwister:

Das ist Onkel "Rosso", also ein Hund vom letzten Wurf von "Utah", der bei seiner Mutter geblieben ist und ihr aber weit über den Kopf hinausgewachsen ist. Ein bildschöner Hund, diesen Farbschlag nennt man "Black Tri" (dreifarbig, also braun, schwarz, weiss).

So, die kleine Hündin soll "Kimba" heissen. Nicht "Flauschy" oder "Flocky", auch nicht "Schnuffelchen" oder "Muffelchen", sondern da sie ja mal ein richtiger Hund werden wird, muss sie auch einen ordentlichen Namen haben :-)

6 Wochen:
(diese Fotos sind von Wiebke)

Kimba:

Speedy Teddy

7 Wochen:
(diese Fotos wieder alle von mir, vom Besuch am 27.8.2006)

Natürlich ist auf relativ vielen Fotos die kleine "Kimba" zu sehen, man erkennt sie an dem kleinen schwarzen Fleck auf der Nase (hier oben links auf dem Foto - wo die drei aus der Hütte gucken - ist sie der ganz rechte Hund)!

Intime Unterhaltung zwischen "Kimba" und ihrer Mutter "Utah":

Hier kommt eine kleine Nervensäge und stört das traute Beisammensein:

Was soll's, das Leben besteht in diesem Alter aus: schlafen...

... spielen ...

... essen ...

... und wieder schlafen:

Ob "Utah" wohl ahnt, dass jetzt schon vier ihrer Welpen vergeben sind und in 14 Tagen abgeholt werden?


Kimba ist 9 Wochen und ist bei uns am 10. September 2006 eingezogen:

Die Heimfahrt war etwas unruhig, sie hatte keine Lust, still zu sitzen :-) Allerdings hat sie die Autofahrt wunderbar überstanden.

Am Tag ihrer Ankunft hat sie überhaupt nicht geschlafen und auch kaum gefressen, es war wohl alles zu aufregend. In der ersten Nacht hat sie anfangs etwas gejammert, aber dann war sie ruhig und hat bis morgens geschlafen. Und am zweiten Tag hat sie auch viel geruht. Am dritten Tag war sie voll in Action, nachdem sie von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr durchgeschlafen hat. Da kann man nicht meckern, bei einem 9 Wochen alten Hundchen.

Die einzigen Verluste, die wir bisher zu beklagen haben, sind eine Pflanze, die sie in ihre Bestandteile zerpflückt hat. Ansonsten hat sie Welpenspielzeug, was "Ben" komischerweise gar nicht anguckt, obwohl er selbst auch Spielzeug hat. Wahrscheinlich ist ihm das Welpenspielzeug zu albern :-)

Jedenfalls benimmt er sich gut zu "Kimba", wobei sie noch nicht das Alter hat, wo sie ihm eine richtige Spielgefährtin ist. Sie entdeckt ja erst die Welt, stand fasziniert vor unseren Hühnern und hat mit unserem Kater Bekanntschaft gemacht. Dieser findet das Ganze überhaupt nicht lustig und war seit vorgestern nicht mehr im Haus, allerdings läuft er nicht vor "Kimba" weg, sondern treibt sich vor der Tür rum. Also das lässt sich alles ganz gut an, wobei wir gehörig auf Trab gehalten werden. Wenn sie spielen will, sind wir voll gefordert und es ist gut, dass wir noch eine Woche gemeinsamen Urlaub haben und uns alle voll auf unser neues Rudeldasein einstellen können.

Die folgenden zehn Fotos unterliegen dem Copyright von Angela Kraft, die einen Nachmittag bei uns verbracht hat, um Fotos zu machen. Wir hatten alle sehr viel Freude an diesem lustigen Nachmittag:

 


10 Wochen, 18.9.2006

Kimba ist am 18.9.06 zehn Wochen alt geworden, sie hält uns ordentlich auf Trab. Sie kann schon SITZ und DOWN und alleine im Auto bleiben, ohne Unsinn zu machen. Auch geht sie recht ordentlich an der Leine. Die Nächte sind ruhig, sie schläft durch. Allerdings fordert sie uns sehr, denn sie ist ein sehr aktives Hündchen und sehr selbstbewusst. Wir versuchen, viel Verschiedenes mit ihr zu machen, was sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird, sie ist jetzt in der Prägungsphase und was sie jetzt lernt, wird sie nie vergessen. Also waren wir schon in der nächsten Kleinstadt, sind mit ihr durch die Fussgängerzone spaziert (war DAS aufregend!), haben mit ihr im Eissalon gesessen (sie sass brav unter meinem Stuhl) und sind mit ihr an der Strasse gegangen, wo Bus und viele Autos fuhren. Sie ist sehr vorsichtig, aber nicht ängstlich, was uns gut gefällt.

Mit dem Kater "Sokki" geht es täglich besser, er kommt jetzt schon wieder ins Haus und frisst, obwohl Kimba 1 Meter neben ihm sitzt, er scheint sich an die neue Hausgenossin langsam zu gewöhnen. Und unser zweiter Hund "Ben" beginnt mit ihr zu spielen, er animiert sie zum Mitrennen. Allerdings ist er etwas genervt, wenn sie auf ihm herumklettert oder seine Schnauze anstösst, um Futter zu erbetteln, dann knurrt er und geht weg. Aber immerhin ist auch er schon ein älterer Herr und wir sind froh, wie lieb er zu ihr ist und dass er sie auch täglich etwas mehr als Spielgefährtin akzeptiert.

Kimba hat in den 10 Tagen, wo sie hier ist, schon 2 kg zugenommen, ob das normal ist, weiss ich nicht, aber platzen tut sie noch nicht :-) Hunde wachsen ja wahnsinnig schnell und wir sollten die kurze Zeit des Welpendaseins geniessen, drum mach ich jetzt Schluß, bis bald mit neuen Fotos, die gar nicht so einfach zu machen sind, weil sie immer auf mir herumklettert, wenn ich auf dem Fussboden liege! Also bis bald!


11 Wochen, 25.9.2006

Nachdem Kimba jetzt zwei Wochen bei uns ist, hat sich das Verhältnis zwischen ihr und Ben völlig entspannt und sie spielen ganz toll zusammen, wie die folgenden Fotos dokumentieren:

 

Auch das Verhältnis zu Sokki, dem Kater, ist jetzt ganz ordentlich. Er kommt wieder ins Haus zum Fressen und schleicht an Kimba vorbei, die ihn zuuuu gerne mal zum Spielen auffordern würde... Leider davon (noch) keine Fotos!
Unseren Nutzgarten haben wir verrammelt, da Kimba es ausserordentlich interessant findet, die Pflanzen aus der Erde zu reissen und grossflächig die Beete umzugraben. Besonders interessant ist die Suche nach Katzenkot in der aufgewühlten Erde.... Aber da jetzt ohnehin der Herbst naht, werden wir diese Erziehungsmassnahme aufs Frühjahr verlegen und der Garten ist ab sofort mit Brettern vernagelt :-) Sowohl Ben als auch Trixie hatten es gelernt, im Nutzgarten nur die Wege zu benutzen und sich nicht in die Beete zu legen. Dafür hat Kimba noch Zeit, sie muss noch viel anderes lernen. Heute habe ich mit beiden gemeinsam Leine gehen geübt. Also Ben kann das natürlich und Kimba kann es auch schon alleine ganz gut, aber mit beiden ist es natürlich so, dass Kimba meint, sie könne Ben doch eigentlich dauernd ins Ohr beissen und versuchen, mit ihm zu spielen. So nach einem halben Kilometer hat sie begriffen, dass man, wenn man an der Leine ist, nicht mit Ben herumkaspert. Ich hoffe, sie merkt es sich bis zur nächsten Übungseinheit :-)

Ansonsten waren wir schon im "Wildpark Lüneburger Heide" und haben dort eine halbe Stunde lang "wilde Tiere" beguckt, Rehe und Ziegen und Wisente und alles mögliche Federvieh. Am Unheimlichsten fand Kimba die Wisente. Die Wölfe, Bären und Schneeleoparden und anderes hebe ich mir fürs nächste Mal auf. Da ich ein Jahr lang kostenlosen Eintritt im Wildpark habe, kann ich die Gelegenheit nutzen und muss nicht gleich die grossen Runden gehen, sondern kann immer mal für ein halbes Stündchen hin, ohne Kimba zu überfordern. Man hat 1 Jahr lang freien Eintritt, wenn man Mitglied im "Artenschutzzentrum Wildpark Lüneburger Heide" wird. Nur für die, die vielleicht wissen wollen, wie man kostenlos da ein Jahr lang rumlaufen kann :-)
Ich finde, es ist eine Superübung für junge Hunde, dort spazieren zu gehen, man läuft ja teilweise zwischen den Rehen herum und die sind ganz schön frech zu Hunden. Während der Setzzeit muss man sogar aufpassen, dass die Rehmütter die mitgeführten Hunde nicht angreifen.

Und auf dem Neddernhof wurden Freitag die Fohlen gebrannt, dort waren eine Menge Leute und fremde Hunde und Kimba war auch mit. Sie hat auch diese Übung ohne Katastrophen überstanden und einige Hundefreunde gefunden.

So erleben wir gemeinsam vieles und das hat zur Folge, dass sie uns nachts in Ruhe schlafen lässt und wie Ihr wisst, ist mir mein Schlaf heilig! Tagsüber braucht sie Action ohne Ende und ich frage mich, wie das werden soll, wenn das schöne Wetter vorbei ist und wenn dann in absehbarer Zeit die Uhr auch noch umgestellt wird. Ich glaube, dann können wir uns im Haus auf etwas gefasst machen. Sie ist ein ziemliches Energiebündel!

Auf bald !


12 Wochen, 2.10.2006

Kimba ist nun wieder eine Woche älter geworden und hat sich so langsam daran gewöhnt, was hier so los ist. Wir haben jetzt auch begonnen, Spaziergänge mit ihr zu machen, die über einige Hundert Meter hinausgehen. Dabei wird sie ordentlich müde, hat aber immer noch genug Energie, Ben zu ärgern.

Leider hat Kimba vergangenen Dienstag ihren ersten "Unfall" gehabt. Ben und eine fremde Hündin und Kimba haben bestimmt 20 Minuten ganz toll gespielt. Dann verfiel Ben auf den blöden Einfall, er könnte sich diese fremde Hündin mal "zur Brust" nehmen und hinten aufsteigen. Blitzschnell wendete die sich um und .... biss zu. Nur: Ben war schon weg, nur Kimba stand da noch. Sie blutete aus der Lefze und schrie wie am Spiess. Die Hündin hat sie aussen an der Lefze erwischt und innen ist das Zahnfleisch eingerissen.

Sie beruhigte sich schnell, aber die Lefze schwoll an und ich war unschlüssig, was zu tun ist. Also telefonierte ich erstmal mit dem Tierarzt, der mich beruhigte und sagte, man könne da nicht viel machen, Schleimhautverletzungen heilen schnell. Am nächsten Tag machten mich alle möglichen Leute verrückt, angefangen von Tetanusimpfung (dabei impft man Hunde gar nicht gegen Tetanus..) bis zu wichtigen Antibiotikagaben. Also bin ich dann doch noch hingefahren zum Tierarzt, der aber auch nach der Untersuchung bei seiner Aussage blieb, das man da gar nichts machen könne und er bei einem so jungen Hund nicht gerne Antibiotika geben würde, wenn nicht unbedingt nötig. Die ganze Angelegenheit ist jetzt fast eine Woche her und Kimba geht es gut, sie frisst gut und die folgenden Fotos sind alle NACH diesem Malheur gemacht worden - was beweist, dass es ihr gut geht! Aber leider ist die Lefze immer noch etwas geschwollen und ich hoffe, dass sie kein schiefes Mäulchen behält.
Mit homöopathischen Mitteln wurde sie versorgt und ich achte darauf, dass sie nicht zu wilde Beiss- und Reissspiele derzeit macht, wobei das natürlich bei so einem Wirbelwind schwierig ist.
Auf diesem Bild hier kann man das ganz gut erkennen, was sie derzeit für ein Problem hat...:


Die folgenden 8 Fotos sind von Angela Kraft gemacht worden und unterliegen ihrem Copyright. Besonders schön sind wohl die drei unteren, das eine, wo Kimba mit Ben um die Wette rennt und das andere, wo Kimba verträumt an einem Grashalm knabbert, (übrigens auch hier zu sehen, nämlich auf Angela's Seite in der "fotocommunity": http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/424901 ) und das vom fliegenden Ben:

Aber auch ich lerne langsam, immer besser mit meiner neuen Kamera umzugehen und kann auch schon ganz gute Bilder schiessen, seht Euch diese mal an:


14 Wochen, 16.10.2006

Wer aufmerksam guckt, sieht, dass Kimba hier schon wieder viel grösser geworden ist, fast hat sie schon Ben's Höhe, aber das "Volumen" ist noch etwas weniger :-)


15 Wochen, 23.10.2006


17 Wochen, 6.11.2006

Mittlerweile kann Kimba schon eine ganze Menge: SITZ, BLEIB, DOWN, ordentlich an der Leine gehen, ohne Leine bei Fuss gehen (zumindest wenn Ben nicht dabei ist :-), HOPP über ganz niedrige Hindernisse, Leckerlis unter einem Eimer hervorholen, Leckerlis unter Brettern versteckt mit der Pfote herausangeln (das kann Ben z.B. nicht), auf Befehl PIPI machen und ohne Befehl mir die Pantoffeln ausziehen :-)

Man findet ja im Internet eine ganze Menge Sinniges und Unsinniges. Lustiges habe ich hier gefunden und probiere das mit ihr: http://www.spass-mit-hund.de/ dann: HOME-ENTERTAINMENT und dann: SPIEL UND SPASS IM HAUS.
Hier habe ich schon einige Anregungen gefunden.

Anfang letzter Woche hat sie so komische Anfälle gehabt, gleich morgens, es klang wie ein asthmatischer Anfall. Ich war dann beim Tierarzt, weil ich Angst hatte, dass es vielleicht Zwingerhusten ist. Ist es aber nicht, der TA tippte auf "normale Erkältung", also nichts unternehmen, nur schön trocken halten. Ausserdem bekam sie heisse Milch mit Honig, ein Tipp von Sandra, vielen Dank. Die Anfälle sind weniger geworden, aber dennoch sorge ich mich etwas, was dann denn ist. Nun, im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Es gibt nämlich das sogenannte "Rückwärtsniesen" beim Hund und ich tippe darauf, dass es dieses ist. Wen von Euch das nun wirklich interessiert, der gucke bitte in der Google selbst nach.

Nach meinem kurzen Intermezzo bei einem Hundeverein bin ich bei einer privaten Welpenspielstunde gelandet, die Trainerin liegt auf meiner Wellenlänge, was die Hundeerziehung betrifft und sie macht es so, wie ich mir das vorstelle. Interessanterweise hat sie eine erwachsene Schäferhündin, die bei den Welpen für Ordnung sorgt. Also wenn das Gespiele zu doll wird und es in Streitereien ausartet, geht diese dazwischen und die Welpen gehorchen ihr als Alphahündin sofort und gehen auseinander. Kimba ist sehr selbstbewusst und ich denke, es tut ihr gut, wenn sie auch ihre Grenzen kennenlernt. Ben lässt jedenfalls alles mit sich geschehen und knurrt sie lediglich an, wenn sie ihm sein Fressen wegnehmen will. Wobei sie es sogar schon geschafft hat, trotz seines Geknurres den Kopf in seinen Napf zu stecken, ohne dass er sie weiter zurechtwies. Er ist halt eine Seele von Hund, der gute Ben. Frage mich nur, was Kimba mit ihm anstellt, wenn sie erwachsen ist. Sie turnt jetzt schon auf ihm herum, als wäre er ein Klettergerüst.

Hier also Fotos von Mitte November:

Abends bleibt Kimba stundenlang alleine und schläft selig vor sich hin. Tagsüber allerdings können solche Dinge passieren, wenn man nach nur einstündiger Abwesenheit nach Hause kommt.... :



20 Wochen, 27.11.2006

Kimba hat mittlerweile in der Hundeschule den Beinamen "Streberhund", mit anderen Worten: sie lernt erstaunlich schnell und es ist eine Freude, mit ihr zu arbeiten. Wobei sie aber immer aktiver wird und uns täglich mehr auf Trab hält. Die Spaziergänge werden langsam ausgedehnter und zu Hause spielt sie mittlerweile sehr viel mit Ben, der sie inzwischen kaum noch mal anknurrt, sondern ausgesprochen liebevoll mit ihr umgeht.

Sie wiegt jetzt 16 kg, hat ihre Reisszähne nach anfänglichen Schwierigkeiten gewechselt und ist jetzt kein Welpe mehr, sondern ein "Junghund". Ihre Milchreisszähne waren zuerst nicht ausgefallen, sondern es standen da vier Reisszähne unten rum, was ausgesprochen merkwürdig aussah. Ich habe das vom Tierarzt überprüfen lassen, der gab noch 1 Woche Zeit und sagte: "Viele Reiss- und Beissspiele machen". Das habe ich auch gemacht und innerhalt der Wochenfrist hat sie ihre Milchzähne verloren. Sonst hätten sie gezogen werden müssen, da der bleibende Zahn sonst nicht genug Platz hat, um richtig zu wachsen, wenn es zu lange dauert. Aber auch dieses "Problemchen" ist nun gelöst.


5 Monate, 10. Dezember 2006

So, ab jetzt wird nicht mehr in Lebenswochen gezählt, sondern in Monaten. Ende November war ich mit Kimba und Angela Kraft, der Fotografin, von der ich schon berichtete, an der Elbe, also am Elbstrand in Tespe. Kimba hat ihre ersten Schwimmversuche bei +15° und Sonnenschein absolviert und Angela hat wieder tolle Fotos gemacht. Meine sind zwar auch schön, gelle, aber an die von Angela kommen sie irgendwie (noch) nicht ran. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich die allermeisten von der CD übernommen... sie sind doch sooo schön und da ich annehme, dass die meisten von Euch DSL haben (wahrscheinlich alle ausser mir *jammer*), ist es ja nicht so schlimm, dass es so viele Fotos auf dieser Seite sind. Also auffi goat's:



Nach dem Badespass hatte sie immer noch nicht genug und kasperte an Ben's Leine herum, überhaupt.... habe ich schon gesagt, dass diese Australian Shepherds solche Energiebündel sind, dass ich froh bin, dass Ben mir dabei hilft, dieses Ungeheuer müde zu machen? Darum jetzt die letzten drei Fotos von Ben, der unermüdlich mit Kimba spielen muss und so einiges auszuhalten hat, ihm zur Ehre also:


6 Monate alt

Hier auf dem Hundeplatz, wo wir immer viel Spass haben:


Aussietreffen in Hamburg, 14.1.2007

Im Internet gibt’s eine Menge Foren für Australian-Shepherd-Besitzer. Ich habe vor einiger Zeit eines gefunden, in dem sich einige Norddeutsche herumtreiben, die von Zeit zu Zeit sogenannte „Aussietreffs“ veranstalten. Am Sonntag, dem 14.1.07 waren wir das erste Mal dabei. Ben sollte natürlich auch mit und da er sich ab und zu mal prügelt, wenn ihm ein Rüde dumm kommt, bin ich mit gemischten Gefühlen hingefahren, aber es ist überhaupt gar nix passiert, Ben und Kimba hatten sehr viel Spass mit den farbenfrohen Aussies:

Wir trafen uns im Norden Hamburgs auf einer sogenannten Hundefreilaufläche - in Hamburg ist seit einiger Zeit Leinenzwang und nur auf den Hundefreilaufflächen dürfen Hunde unangeleint laufen und auch das nur, wenn die Hunde eine Prüfung abgelegt haben. Das ist eine Folge von dem Tod eines Kleinkindes vor ca. 2 Jahren, der bundesweit durch die Presse ging. Die Hamburger haben nun bundesweit die strengsten „Hundegesetze“: Chippflicht, Leinenzwang, Registrierung und Prüfung.

Das sollte uns aber nicht stören, wir hatten alle einen Heidenspass und keiner wurde verhaftet, auch wenn wir uns nicht ganz legal bewegten... zumal für uns Niedersachsen diese Regelungen nicht gelten.

Meine Kamera hab ich nicht mitgenommen, ich wusste, dass Annette auf jeden Fall Fotos macht. Sie hat mir die Fotos mit Rahmen zur Verfügung gestellt, die anderen sind von Jens, beiden vielen Dank für die Erlaubnis:

 

Wir machten einen langen Spaziergang, die Hunde tobten miteinander über die Wiesen und durch die Teiche und am Ende gabs Schokoladenkuchen und Kekse zum Abschied – also für uns Menschen natürlich, nicht für die Hunde.

Alle Altersklassen und Farben der Australian Shepherds waren vertreten (ganz links vorne Kimba und Ben):

 


Im Februar 2007, Kimba ist jetzt 7 Monate alt

 


Aussietreffen in der Wentorfer Lohe am 4.3.2007

Die Sonne schien am 4.3. vom Himmel und wir waren wieder bei einem sogenannten "Aussietreffen", dieses Mal in der Wentorfer Lohe, das ist in der Nähe von Bergedorf. Hier die ganze Meute, die sich dort eingefunden hat:

Ganz links im Bild "Kimba" und "Ben", unsere zwei Superwauwis :-)
Hier "Kimba's" Freundin "Malou", ein Mischling Border Collie / Aussie, die beiden kennen sich auch vom Hundeplatz und sind wohl Freundinnen fürs Leben geworden:

"Ben" hat die erste Zeit toll gespielt, dann hat er sich verliebt und wich der "Red tri" Hündin nicht mehr von der Seite, obwohl sich noch ein anderer Rüde um sie bemühte:

Wie man sieht, war es so warm, dass sich die Mitwanderer schon halb auszogen: :-)

Ein herrlicher Hundespaziergang war das, es ist eine Freude, den Hunden bei ihrem Getobe zuzusehen:

Hier noch ein besonders lustiges Bild von "Paul", Annette's "Blue Merle-Rüden" mit blauen Augen:

Am Tag danach waren "Ben" und "Kimba" immer noch schön müde und deutlich aktivitätsreduziert....

"Kimba" hält uns ansonsten ziemlich auf Trab, sie macht ihrer Rasse alle Ehre und will dauernd Action. Jetzt kann sie schon "Rolle links" und "Rolle rechts", "Pfötchen links" und "Pfötchen rechts", "Achterbahn durch die Beine", "Sitz" und "Down" sowieso und zur Zeit üben wir "Steh" und "Päng" (toter Hund). Wenn sie alles aus dem Eff Eff kann, werde ich eine Studie per Fotos zeigen, dauert aber noch, da ich schlecht Kommandos geben und gleichzeitig fotografieren kann, bin ja kein Multitalent :-)


15. März 2007 - Kimba ist jetzt 8 Monate alt

Nun, natürlich ist es nicht so, dass wir nur noch mit Horden von Hundebesitzern spazieren gehen, das kommt nur alle paar Wochen einmal vor. Aber dennoch haben wir wieder einen Hundespaziergang gemacht, aber "nur" mit drei Hunden, also "Kimba" und "Ben" und "Leo". "Leo" ist 1,5 Jahre alt und gehört einer Islandpferdereiterin, die beiden hatten einfach mächtig viel Spass zusammen, während "Ben" seiner Lieblingsbeschäftigung nachging: "Hundezeitung lesen", also schnüffeln und schnüffeln und schnüffeln.... Hier also "Kimba" und "Leo" ( sind ja beides Löwennamen, fällt mir gerade auf...:-) ):

"Leo" ist derjenige Aussie, mit dem ich am meisten persönlichen Kontakt habe (leider auch zu wenig). Jedenfalls gibt er mir die Vorgaben, was "Kimba" lernen muss. Das meiste, was er kann, kann sie schon, allerdings noch nicht "totstellen" und auch nicht "rückwärts einparken" - das muss noch geübt werden!!!!

Zwischendurch sah Kimba beim Spaziergang mal so aus:

Bei den "Draussenarbeiten" ist "Kimba" mir eine grosse Hilfe, entweder sie pflückt die mühselig zusammengeharkten letzten Laubhaufen auseinander oder sie macht sowas: Hier hat sie sich einen Blumentopf über den Kopf gestülpt, leider habe ich sie nicht fotografisch erwischt, als sie damit gegen einen Baum rannte... Aber so ist es auch nett:

Geschafft! Alle Beutestücke erlegt:

Ist das nicht ein Prachtexemplar?

Jaja, "Kimba" IST ein Prachtexemplar, allerdings kann sie einem mit ihrer unendlichen Energie manchmal ganz schön den letzten Nerv kosten - und auch mit der sprichwörtlichen "Aussieintelligenz". Hat sie unerledigte Geschäfte, ist sie nicht auszuhalten. Heute morgen z.B., da hat sie auf dem Spaziergang beim Nachbarn den Komposthaufen entdeckt und etwas Undefinierbares gefressen, wobei ich sie aber mitten drin bremsen konnte. Heute nachmittag lief sie in einem unbeobachteten Moment wieder hin, um ihre unerledigten Dinge zu Ende zu erledigen.



 

2005

Im November 2005 ist Trixie infolge eines sogenannten "Altersherzes" verstorben.
Leb wohl, Trixie!
Ein Foto aus den lezten Tagen ihres 14jährigen Lebens:



Im Sommer 2003:

Das sind "Trixie" und "Ben" im Sommer 2003 (Fotos zum Vergrössern anklicken):

Hundegeschichten

Meine Hündin "Trixie" ist ein Mischling zwischen Cockerspaniel und Münsterländer, braun mit einer schwarzen Decke. Sie ist anschmiegsam, lustig, gelehrig, sensibel und wachsam - ein Hund, der viel Freude macht! Da gab es eine Zeit, da wollten vier Bekannte von mir gerne Welpen von ihr haben. Jedoch: Ich wollte nicht züchten, soll man denn wirklich noch mehr Hunde in die Welt setzen, wo doch schon so viele ein unglückliches Leben im Tierheim führen??? Dann lernte ich eine Frau kennen, die einen Rüden besitzt, einen Mischling zwischen Pudel und Schnauzer. Trixie und Momo verstanden sich sehr gut und Sabine, die Besitzerin von Momo, wünschte sich nichts so sehr wie einen Nachkommen von Momo, denn Momo war schon 12 Jahre alt. Ich selbst wollte keinen zweiten Hund, aber ließ mich nun von der Idee anstecken, Trixie nun doch decken zu lassen. Sabine wohnt in Kiel und ich in der Nähe von Hamburg. Als Trixie das nächste Mal läufig wurde und "stand", verabredeten wir uns an einem kalten Märztag an der Ostsee. Dieser Strandspaziergang ließ uns Menschen ziemlich durchfrieren, denn alle 15 Minuten wurde der Deckvorgang wiederholt und jedes Mal hingen sie 20 Minuten zusammen und wir beide standen frierend daneben... Sabine fragte ständig, ob das denn normal sei, daß die beiden nicht mehr auseinander können. Ich tat so, als hätte ich viel Erfahrung und blieb locker, jedoch war auch mir nicht ganz geheuer, daß die Hunde so ineinanderstecken und nicht mehr auseinander können.
So waren wir ziemlich sicher, daß die ganze Aktion ein Erfolg war, dennoch wollte ich natürlich gerne wissen, was mich erwartet und ließ nach einiger Zeit eine Ultraschalluntersuchung machen. Und was sagte der Tierarzt, der ein guter Freund von mir ist?? Er sagte, sie sei trächtig und es seien "viele, viele, viele" Welpen. Was sollte ich nun damit anfangen?
Trixie wurde immer dicker und runder, die letzten Tage vor dem Stichtag saß sie nur noch hechelnd in der Ecke und schaute mich mit ihren dunklen Augen an. Sie tat mir schon richtig leid. Ich bereitete ihr ein Lager im Stall und genau am Stichtag konnte ich natürlich nicht schlafen, sondern ging jede Stunde nach ihr schauen. Morgens um halb drei ging es los. Da kam ein riesiges schwarzes Ungetüm aus ihr heraus. Trixie tat gar nichts.. so machten mein Mann und ich die Hülle ab. Dieses schwarze Etwas, das mehr an ein Meerschweinchen erinnerte als an einen Hund, ruderte nur kurz mit den Beinen, aber zeigte sonst keinerlei Reaktion, die Zitzen zu suchen. Nach einigen Minuten war das Leben erloschen und mein Mann ging mit ihm weg, um es zu begraben. Nun hatte ich natürlich panische Angst - sollte das etwa so weitergehen? Da lag meine liebe Trixie, jetzt schon völlig fertig und ich saß daneben, auch schon völlig fertig. Nach einer halben Stunde kam noch so ein schwarzes Etwas. Aber: Trixie benahm sich völlig anders und das Kleine auch. Trixie leckte es sofort ab und das Kleine begann sofort nach den Zitzen zu suchen. Ein erleichtertes Aufatmen meinerseits! Doch dann: da kam ein weißes Tier als nächstes mit braunen Flecken. Es folgte ein hellbraunes, dann folgte ein schwarz-grau geschecktes, dann wieder ein schwarzes. Danach folgte ein dunkelbraunes und zu guter Letzt ein weißes mit einem schwarzen Schwanz und schwarzen Ohren. Was war das für ein Kuddelmuddel???? Doch diese bunte Gesellschaft, es waren nun sieben lebende Welpen, machten sich alle über die Zitzen her und ich konnte mich endlich in mein Bett legen.
Am nächsten Morgen lag der Letztgeborene, der Weiße mit den schwarzen Ohren, unter seiner Mutter und atmete kaum noch. Mein Gott, sie hatte ihn erdrückt! Ich nahm ihn in meine Hände und begann sein kleines Herz zu massieren und seine Lebensgeister zu wecken. Nach einiger Zeit hob er wieder sein Köpfchen und die Beine bewegten sich wieder. Ich hoffte, daß sowas nicht nochmal passiert. Das passierte auch nicht, nur Jody, die dunkelbraune, klemmte sich mit drei Wochen den Schwanz so sehr, daß sie ihn einige Tage nicht bewegen konnte.
Die Aufzucht dieser Hundekinder verlief wie aus dem Lehrbuch, es war eine richtige Rasselbande und sie veränderten sich im Laufe der Wochen noch so sehr, daß keiner glaubte, daß nur Momo der Vater war. Hunde können ja von mehreren Rüden in einer Deckperiode belegt werden, dennoch war das bei uns ganz sicher nicht der Fall. Da haben sich wohl eher alle Vorfahren der beiden Mischlingseltern wiedergefunden.
Vier Welpen waren ja sozusagen schon vor der Geburt vergeben und für weitere zwei fanden sich auch schnell neue Besitzer. Die Rasselbande hieß nun: Lukas, Kessy, Josy, Aika, Chica, Fiete - nur der weiße mit den schwarzen Ohren und dem schwarzen Schwanz, der hatte noch keinen Namen und keiner wollte ihn, denn er war fett und ziemlich nackt und sah nach sechs Wochen immer noch aus wie ein Meerschweinchen. Alle sagten, wenn sie ihn sahen: Iiiiih, ist der häßlich!
Aber nein, ich wollte ja keinen zweiten Hund! Nach 12 Wochen waren nur noch Aika und der Namenlose bei uns, die neuen Besitzer von Aika wollten sie erst nach dem Urlaub haben. So beschäftigte ich mich mit den beiden besonders viel und was geschah? Das könnt Ihr Euch wohl denken! Der Namenlose bekam den Namen "Ben" (von Benjamin, d.h. übrigens "Kind der Liebe") und ich kuschelte ihn unentwegt, weil er mir so leid tat, daß keiner ihn wollte. Ziemlich schnell war klar: Ben bleibt bei uns! So kam ich doch zu einem zweiten Hund und aus Ben ist der tollste Hund aus dem ganzen Wurf geworden. Sein Fell ist lang geworden, ein paar schwarze Flecken sind noch dazugekommen und er ist der gelehrigste, lustigste, lebhafteste, liebenswerteste Hund, den Ihr Euch vorstellen könnt. Und Trixie und er sind ein Herz und eine Seele - nur wenn sie läufig wird, dann muß Ben 10 Tage lang zu einer Freundin, denn was das wohl für ein Kuddelmuddel geben würde, wenn diese beiden........

Ben im Januar 2003:

...und im April 2003 (zum Vergrössern bitte klicken)