![]() Renate´s Welt eine Seite fur Bekannte und Freunde, Tierliebhaber und Naturschützer |
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2011 Merlin,
ein Australian-Shepherd Rüde, ist eingezogen. Im Tagebuch sieht
man, wie er sich entwickelt. Das mit dem "Komm" macht er aber nur, wenn es denn unbedingt sein muss :-). Er ist genauso verfressen wie Kimba und will unterwegs alles aufnehmen, was ihm vor die Schnauze kommt. Wenn ich mich auf ihn konzentriere, lässt er alles liegen, wenn ich aber nicht aufpasse, wird gefressen. Insofern sind Spaziergänge zur Zeit noch "Arbeit", aber das ist wohl so bei der Erziehung. Er ist zu allen Menschen freundlich und springt an jedem hoch. Auch da arbeiten wir dran! Auf dem Hundeplatz nimmt er schon niedrige Hürden, den Tunnel und den Steg auf Kommando. Auch habe ich schon das Longieren mit ihm begonnen, das macht er auch schon gut an der Schleppleine. Für einen Hund in seinem Alter super. Ich achte aber sehr darauf, dass ich nicht zu viel mit ihm mache und ihn nicht überfordere, dass er seine Ruhephasen einhält und nicht dauern rumflippt. Jedenfalls macht es viel Spass mit ihm!
2010
Am
1. September 2010 hat mich mein treuer Begleiter "Ben" verlassen
und immer wieder findet man im Netz den Satz: Seelenhunde
hat sie jemand genannt
jene Hunde, die es nur einmal gibt
im Leben, die man begleiten darf und die einen auf andere Wege führen.
Die wie Schatten sind und wie die Luft zum atmen. (Autor unbekannt).
Und wer Ben und mich gekannt hat, der weiss, dass dies auf Ben zutrifft.
Das Ende seines 15jährigen Lebens habe ich im Tagebuch beschrieben
am 26.9.2010 unter "Eine Kurzreise nach Masuren...."
Im Juli 2006 haben wir uns entschlossen, uns einen neuen Hund auszusuchen. Es sollte ein "Australian Shepherd" sein, eine Rasse, auf die ich schon lange ein Auge geworfen habe. Mir gefallen insbesondere diese mit der Farbzeichnung "Blue Merle" besonders gut. Meistens haben diese blaue Augen, aber Bertram wollte keinen Hund mit blauen Augen. Bei den Indianern wurde der Australian Shepherd mit blauen Augen als "der mit den Geisteraugen" verehrt. Diese Rasse kommt nämlich aus Nordamerika und nicht, wie man erst mal annehmen sollte, aus Australien. Zwar kommen die Ursprungshunde aus Australien und wurden mit Einwanderern nach Amerika gebracht, aber die Rasse wurde dort erst "entwickelt" und anerkannt. Also sind es amerikanische Hunde. So begann die Suche nach einer "Blue Merle Hündin" mit braunen Augen, was sich erstmal als schwierig erwies. Im Internet wurde ich nur weit weg fündig, in Süddeutschland. Ich war schon kurz vorm Aufgeben, als meine Freundin mir von einer schwangeren "Blue Merle Hündin" auf einem Reiterhof in der Südheide berichtete. Also nix wie hin und erstmal vorgecheckt, ob die Elterntiere okay sind, die Züchterin okay ist usw. usf. Dann warteten wir gespannt auf die Niederkunft und am 10.7.2006 wurden 8 Welpen geboren, 4 Rüden (3 Blue Merle, 1 Black Tri), 4 Hündinnen (3 Blue Merle, 1 Black Tri) - was unter den Welpen steht, ist nicht ganz richtig, hat man falsch geguckt am ersten Tag... Das
ist der Vater "Daemon" (links) und die Mutter "Utah"
(rechts): Nun
warteten wir gespannt, dass die Welpen die Augen aufmachten und auf Nachricht
von der Züchterin, ob denn eine Hündin mit braunen Augen dabei
ist. Wobei wir natürlich nicht NUR nach der Augenfarbe gehen wollten,
sondern natürlich musste uns der Hund auch sonst gefallen, vom Aussehen
und vom Charakter und von der Gesundheit. Vier Wochen: Die Augen waren noch nicht lange offen und es sah so aus, als wäre nur eine einzige Hündin dabei, die braune Augen hat. Gefiel sie uns auch sonst? Jaa! Sie war die grösste und dickste der vier Hündinnen, was ja auf einen gesunden Appetit schliessen lassen konnte. Trotzdem trafen wir noch keine definitive Entscheidung, wie soll man das bei so einem Meerschweinchen schon sagen können? Hier einige ihrer Geschwister: Eine Woche später, es war der 13. August und die Welpen waren jetzt 5 Wochen alt, ging es wieder los in die Südheide. Es sollte sich nun heraus kristallisieren, dass das vorausgewählte Hundchen tatsächlich braune Augen bekommen sollte und ihre drei weiblichen Geschwister blaue Augen. Also wurde die Entscheidung immer konkreter. Hier Fotos vom Besuch dort: 5
Wochen: Erste
Annäherungsversuche von Ben: Hier
an der Mutterbrust, Mama "Utah" sieht nicht sonderlich glücklich
aus: Aber alleine "essen" können sie auch schon: ...und
schlafen können sie auch schon, hier einige ihrer Geschwister: Das ist Onkel "Rosso", also ein Hund vom letzten Wurf von "Utah", der bei seiner Mutter geblieben ist und ihr aber weit über den Kopf hinausgewachsen ist. Ein bildschöner Hund, diesen Farbschlag nennt man "Black Tri" (dreifarbig, also braun, schwarz, weiss). So, die kleine Hündin soll "Kimba" heissen. Nicht "Flauschy" oder "Flocky", auch nicht "Schnuffelchen" oder "Muffelchen", sondern da sie ja mal ein richtiger Hund werden wird, muss sie auch einen ordentlichen Namen haben :-) 6
Wochen: Kimba: 7
Wochen: Natürlich ist auf relativ vielen Fotos die kleine "Kimba" zu sehen, man erkennt sie an dem kleinen schwarzen Fleck auf der Nase (hier oben links auf dem Foto - wo die drei aus der Hütte gucken - ist sie der ganz rechte Hund)! Intime
Unterhaltung zwischen "Kimba" und ihrer Mutter "Utah": Hier kommt eine kleine Nervensäge und stört das traute Beisammensein: Was soll's, das Leben besteht in diesem Alter aus: schlafen... ... spielen ... ... essen ... ... und wieder schlafen: Ob "Utah" wohl ahnt, dass jetzt schon vier ihrer Welpen vergeben sind und in 14 Tagen abgeholt werden? Kimba ist 9 Wochen und ist bei uns am 10. September 2006 eingezogen: Die Heimfahrt war etwas unruhig, sie hatte keine Lust, still zu sitzen :-) Allerdings hat sie die Autofahrt wunderbar überstanden. Am Tag ihrer Ankunft hat sie überhaupt nicht geschlafen und auch kaum gefressen, es war wohl alles zu aufregend. In der ersten Nacht hat sie anfangs etwas gejammert, aber dann war sie ruhig und hat bis morgens geschlafen. Und am zweiten Tag hat sie auch viel geruht. Am dritten Tag war sie voll in Action, nachdem sie von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr durchgeschlafen hat. Da kann man nicht meckern, bei einem 9 Wochen alten Hundchen. Die einzigen Verluste, die wir bisher zu beklagen haben, sind eine Pflanze, die sie in ihre Bestandteile zerpflückt hat. Ansonsten hat sie Welpenspielzeug, was "Ben" komischerweise gar nicht anguckt, obwohl er selbst auch Spielzeug hat. Wahrscheinlich ist ihm das Welpenspielzeug zu albern :-) Jedenfalls benimmt er sich gut zu "Kimba", wobei sie noch nicht das Alter hat, wo sie ihm eine richtige Spielgefährtin ist. Sie entdeckt ja erst die Welt, stand fasziniert vor unseren Hühnern und hat mit unserem Kater Bekanntschaft gemacht. Dieser findet das Ganze überhaupt nicht lustig und war seit vorgestern nicht mehr im Haus, allerdings läuft er nicht vor "Kimba" weg, sondern treibt sich vor der Tür rum. Also das lässt sich alles ganz gut an, wobei wir gehörig auf Trab gehalten werden. Wenn sie spielen will, sind wir voll gefordert und es ist gut, dass wir noch eine Woche gemeinsamen Urlaub haben und uns alle voll auf unser neues Rudeldasein einstellen können. Die folgenden
zehn Fotos unterliegen dem Copyright von Angela Kraft, die einen Nachmittag
bei uns verbracht hat, um Fotos zu machen. Wir hatten alle sehr viel Freude
an diesem lustigen Nachmittag:
Kimba ist am 18.9.06 zehn Wochen alt geworden, sie hält uns ordentlich auf Trab. Sie kann schon SITZ und DOWN und alleine im Auto bleiben, ohne Unsinn zu machen. Auch geht sie recht ordentlich an der Leine. Die Nächte sind ruhig, sie schläft durch. Allerdings fordert sie uns sehr, denn sie ist ein sehr aktives Hündchen und sehr selbstbewusst. Wir versuchen, viel Verschiedenes mit ihr zu machen, was sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten wird, sie ist jetzt in der Prägungsphase und was sie jetzt lernt, wird sie nie vergessen. Also waren wir schon in der nächsten Kleinstadt, sind mit ihr durch die Fussgängerzone spaziert (war DAS aufregend!), haben mit ihr im Eissalon gesessen (sie sass brav unter meinem Stuhl) und sind mit ihr an der Strasse gegangen, wo Bus und viele Autos fuhren. Sie ist sehr vorsichtig, aber nicht ängstlich, was uns gut gefällt. Mit dem Kater "Sokki" geht es täglich besser, er kommt jetzt schon wieder ins Haus und frisst, obwohl Kimba 1 Meter neben ihm sitzt, er scheint sich an die neue Hausgenossin langsam zu gewöhnen. Und unser zweiter Hund "Ben" beginnt mit ihr zu spielen, er animiert sie zum Mitrennen. Allerdings ist er etwas genervt, wenn sie auf ihm herumklettert oder seine Schnauze anstösst, um Futter zu erbetteln, dann knurrt er und geht weg. Aber immerhin ist auch er schon ein älterer Herr und wir sind froh, wie lieb er zu ihr ist und dass er sie auch täglich etwas mehr als Spielgefährtin akzeptiert. Kimba hat in den 10 Tagen, wo sie hier ist, schon 2 kg zugenommen, ob das normal ist, weiss ich nicht, aber platzen tut sie noch nicht :-) Hunde wachsen ja wahnsinnig schnell und wir sollten die kurze Zeit des Welpendaseins geniessen, drum mach ich jetzt Schluß, bis bald mit neuen Fotos, die gar nicht so einfach zu machen sind, weil sie immer auf mir herumklettert, wenn ich auf dem Fussboden liege! Also bis bald! 11 Wochen, 25.9.2006 Nachdem
Kimba jetzt zwei Wochen bei uns ist, hat sich das Verhältnis zwischen
ihr und Ben völlig entspannt und sie spielen ganz toll zusammen,
wie die folgenden Fotos dokumentieren:
Auch
das Verhältnis zu Sokki, dem Kater, ist jetzt ganz ordentlich. Er
kommt wieder ins Haus zum Fressen und schleicht an Kimba vorbei, die ihn
zuuuu gerne mal zum Spielen auffordern würde... Leider davon (noch)
keine Fotos! Ansonsten
waren wir schon im "Wildpark Lüneburger Heide" und haben
dort eine halbe Stunde lang "wilde Tiere" beguckt, Rehe und
Ziegen und Wisente und alles mögliche Federvieh. Am Unheimlichsten
fand Kimba die Wisente. Die Wölfe, Bären und Schneeleoparden
und anderes hebe ich mir fürs nächste Mal auf. Da ich ein Jahr
lang kostenlosen Eintritt im Wildpark habe, kann ich die Gelegenheit nutzen
und muss nicht gleich die grossen Runden gehen, sondern kann immer mal
für ein halbes Stündchen hin, ohne Kimba zu überfordern.
Man hat 1 Jahr lang freien Eintritt, wenn man Mitglied im "Artenschutzzentrum
Wildpark Lüneburger Heide" wird. Nur für die, die vielleicht
wissen wollen, wie man kostenlos da ein Jahr lang rumlaufen kann :-) Und auf dem Neddernhof wurden Freitag die Fohlen gebrannt, dort waren eine Menge Leute und fremde Hunde und Kimba war auch mit. Sie hat auch diese Übung ohne Katastrophen überstanden und einige Hundefreunde gefunden. So erleben wir gemeinsam vieles und das hat zur Folge, dass sie uns nachts in Ruhe schlafen lässt und wie Ihr wisst, ist mir mein Schlaf heilig! Tagsüber braucht sie Action ohne Ende und ich frage mich, wie das werden soll, wenn das schöne Wetter vorbei ist und wenn dann in absehbarer Zeit die Uhr auch noch umgestellt wird. Ich glaube, dann können wir uns im Haus auf etwas gefasst machen. Sie ist ein ziemliches Energiebündel! Auf bald ! 12 Wochen, 2.10.2006 Kimba ist nun wieder eine Woche älter geworden und hat sich so langsam daran gewöhnt, was hier so los ist. Wir haben jetzt auch begonnen, Spaziergänge mit ihr zu machen, die über einige Hundert Meter hinausgehen. Dabei wird sie ordentlich müde, hat aber immer noch genug Energie, Ben zu ärgern. Leider hat Kimba vergangenen Dienstag ihren ersten "Unfall" gehabt. Ben und eine fremde Hündin und Kimba haben bestimmt 20 Minuten ganz toll gespielt. Dann verfiel Ben auf den blöden Einfall, er könnte sich diese fremde Hündin mal "zur Brust" nehmen und hinten aufsteigen. Blitzschnell wendete die sich um und .... biss zu. Nur: Ben war schon weg, nur Kimba stand da noch. Sie blutete aus der Lefze und schrie wie am Spiess. Die Hündin hat sie aussen an der Lefze erwischt und innen ist das Zahnfleisch eingerissen. Sie
beruhigte sich schnell, aber die Lefze schwoll an und ich war unschlüssig,
was zu tun ist. Also telefonierte ich erstmal mit dem Tierarzt, der mich
beruhigte und sagte, man könne da nicht viel machen, Schleimhautverletzungen
heilen schnell. Am nächsten Tag machten mich alle möglichen
Leute verrückt, angefangen von Tetanusimpfung (dabei impft man Hunde
gar nicht gegen Tetanus..) bis zu wichtigen Antibiotikagaben. Also bin
ich dann doch noch hingefahren zum Tierarzt, der aber auch nach der Untersuchung
bei seiner Aussage blieb, das man da gar nichts machen könne und
er bei einem so jungen Hund nicht gerne Antibiotika geben würde,
wenn nicht unbedingt nötig. Die ganze Angelegenheit ist jetzt fast
eine Woche her und Kimba geht es gut, sie frisst gut und die folgenden
Fotos sind alle NACH diesem Malheur gemacht worden - was beweist, dass
es ihr gut geht! Aber leider ist die Lefze immer noch etwas geschwollen
und ich hoffe, dass sie kein schiefes Mäulchen behält. Die folgenden 8 Fotos sind von Angela Kraft gemacht worden und unterliegen ihrem Copyright. Besonders schön sind wohl die drei unteren, das eine, wo Kimba mit Ben um die Wette rennt und das andere, wo Kimba verträumt an einem Grashalm knabbert, (übrigens auch hier zu sehen, nämlich auf Angela's Seite in der "fotocommunity": http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/424901 ) und das vom fliegenden Ben: Aber auch ich lerne langsam, immer besser mit meiner neuen Kamera umzugehen und kann auch schon ganz gute Bilder schiessen, seht Euch diese mal an: 14 Wochen, 16.10.2006 Wer aufmerksam guckt, sieht, dass Kimba hier schon wieder viel grösser geworden ist, fast hat sie schon Ben's Höhe, aber das "Volumen" ist noch etwas weniger :-) 15 Wochen, 23.10.2006 17 Wochen, 6.11.2006 Mittlerweile kann Kimba schon eine ganze Menge: SITZ, BLEIB, DOWN, ordentlich an der Leine gehen, ohne Leine bei Fuss gehen (zumindest wenn Ben nicht dabei ist :-), HOPP über ganz niedrige Hindernisse, Leckerlis unter einem Eimer hervorholen, Leckerlis unter Brettern versteckt mit der Pfote herausangeln (das kann Ben z.B. nicht), auf Befehl PIPI machen und ohne Befehl mir die Pantoffeln ausziehen :-) Man
findet ja im Internet eine ganze Menge Sinniges und Unsinniges. Lustiges
habe ich hier gefunden und probiere das mit ihr:
http://www.spass-mit-hund.de/
dann: HOME-ENTERTAINMENT und dann: SPIEL UND SPASS IM HAUS. Anfang
letzter Woche hat sie so komische Anfälle gehabt, gleich morgens,
es klang wie ein asthmatischer Anfall. Ich war dann beim Tierarzt, weil
ich Angst hatte, dass es vielleicht Zwingerhusten ist. Ist es aber nicht,
der TA tippte auf "normale Erkältung", also nichts unternehmen,
nur schön trocken halten. Ausserdem bekam sie heisse Milch mit Honig,
ein Tipp von Sandra, vielen Dank. Die Anfälle sind weniger geworden,
aber dennoch sorge ich mich etwas, was dann denn ist. Nun, im Internet
gibt es nichts, was es nicht gibt. Es gibt nämlich das sogenannte
"Rückwärtsniesen" beim Hund und ich tippe darauf,
dass es dieses ist. Wen von Euch das nun wirklich interessiert, der gucke
bitte in der Google selbst nach. Nach
meinem kurzen Intermezzo bei einem Hundeverein bin ich bei einer privaten
Welpenspielstunde gelandet, die Trainerin liegt auf meiner Wellenlänge,
was die Hundeerziehung betrifft und sie macht es so, wie ich mir das vorstelle.
Interessanterweise hat sie eine erwachsene Schäferhündin, die
bei den Welpen für Ordnung sorgt. Also wenn das Gespiele zu doll
wird und es in Streitereien ausartet, geht diese dazwischen und die Welpen
gehorchen ihr als Alphahündin sofort und gehen auseinander. Kimba
ist sehr selbstbewusst und ich denke, es tut ihr gut, wenn sie auch ihre
Grenzen kennenlernt. Ben lässt jedenfalls alles mit sich geschehen
und knurrt sie lediglich an, wenn sie ihm sein Fressen wegnehmen will.
Wobei sie es sogar schon geschafft hat, trotz seines Geknurres den Kopf
in seinen Napf zu stecken, ohne dass er sie weiter zurechtwies. Er ist
halt eine Seele von Hund, der gute Ben. Frage mich nur, was Kimba mit
ihm anstellt, wenn sie erwachsen ist. Sie turnt jetzt schon auf ihm herum,
als wäre er ein Klettergerüst. Hier also Fotos von Mitte November: Abends bleibt Kimba stundenlang alleine und schläft selig vor sich hin. Tagsüber allerdings können solche Dinge passieren, wenn man nach nur einstündiger Abwesenheit nach Hause kommt.... : 20 Wochen, 27.11.2006 Kimba hat mittlerweile in der Hundeschule den Beinamen "Streberhund", mit anderen Worten: sie lernt erstaunlich schnell und es ist eine Freude, mit ihr zu arbeiten. Wobei sie aber immer aktiver wird und uns täglich mehr auf Trab hält. Die Spaziergänge werden langsam ausgedehnter und zu Hause spielt sie mittlerweile sehr viel mit Ben, der sie inzwischen kaum noch mal anknurrt, sondern ausgesprochen liebevoll mit ihr umgeht. Sie
wiegt jetzt 16 kg, hat ihre Reisszähne nach anfänglichen Schwierigkeiten
gewechselt und ist jetzt kein Welpe mehr, sondern ein "Junghund".
Ihre Milchreisszähne waren zuerst nicht ausgefallen, sondern es standen
da vier Reisszähne unten rum, was ausgesprochen merkwürdig aussah.
Ich habe das vom Tierarzt überprüfen lassen, der gab noch 1
Woche Zeit und sagte: "Viele Reiss- und Beissspiele machen".
Das habe ich auch gemacht und innerhalt der Wochenfrist hat sie ihre Milchzähne
verloren. Sonst hätten sie gezogen werden müssen, da der bleibende
Zahn sonst nicht genug Platz hat, um richtig zu wachsen, wenn es zu lange
dauert. Aber auch dieses "Problemchen" ist nun gelöst. 5 Monate, 10. Dezember 2006 So, ab jetzt wird nicht mehr in Lebenswochen gezählt, sondern in Monaten. Ende November war ich mit Kimba und Angela Kraft, der Fotografin, von der ich schon berichtete, an der Elbe, also am Elbstrand in Tespe. Kimba hat ihre ersten Schwimmversuche bei +15° und Sonnenschein absolviert und Angela hat wieder tolle Fotos gemacht. Meine sind zwar auch schön, gelle, aber an die von Angela kommen sie irgendwie (noch) nicht ran. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich die allermeisten von der CD übernommen... sie sind doch sooo schön und da ich annehme, dass die meisten von Euch DSL haben (wahrscheinlich alle ausser mir *jammer*), ist es ja nicht so schlimm, dass es so viele Fotos auf dieser Seite sind. Also auffi goat's: Nach
dem Badespass hatte sie immer noch nicht genug und kasperte an Ben's Leine
herum, überhaupt.... habe ich schon gesagt, dass diese Australian
Shepherds solche Energiebündel sind, dass ich froh bin, dass Ben
mir dabei hilft, dieses Ungeheuer müde zu machen? Darum jetzt die
letzten drei Fotos von Ben, der unermüdlich mit Kimba spielen muss
und so einiges auszuhalten hat, ihm zur Ehre also: 6
Monate alt Hier
auf dem Hundeplatz, wo wir immer viel Spass haben: Aussietreffen in Hamburg, 14.1.2007 Im Internet
gibts eine Menge Foren für Australian-Shepherd-Besitzer. Ich
habe vor einiger Zeit eines gefunden, in dem sich einige Norddeutsche
herumtreiben, die von Zeit zu Zeit sogenannte Aussietreffs
veranstalten. Am Sonntag, dem 14.1.07 waren wir das erste Mal dabei. Ben
sollte natürlich auch mit und da er sich ab und zu mal prügelt,
wenn ihm ein Rüde dumm kommt, bin ich mit gemischten Gefühlen
hingefahren, aber es ist überhaupt gar nix passiert, Ben und Kimba
hatten sehr viel Spass mit den farbenfrohen Aussies: Wir trafen uns im Norden Hamburgs auf einer sogenannten Hundefreilaufläche - in Hamburg ist seit einiger Zeit Leinenzwang und nur auf den Hundefreilaufflächen dürfen Hunde unangeleint laufen und auch das nur, wenn die Hunde eine Prüfung abgelegt haben. Das ist eine Folge von dem Tod eines Kleinkindes vor ca. 2 Jahren, der bundesweit durch die Presse ging. Die Hamburger haben nun bundesweit die strengsten Hundegesetze: Chippflicht, Leinenzwang, Registrierung und Prüfung. Das sollte uns aber nicht stören, wir hatten alle einen Heidenspass und keiner wurde verhaftet, auch wenn wir uns nicht ganz legal bewegten... zumal für uns Niedersachsen diese Regelungen nicht gelten. Meine
Kamera hab ich nicht mitgenommen, ich wusste, dass Annette auf jeden Fall
Fotos macht. Sie hat mir die Fotos mit Rahmen zur Verfügung gestellt,
die anderen sind von Jens, beiden vielen Dank für die Erlaubnis:
Wir machten einen langen Spaziergang, die Hunde tobten miteinander über die Wiesen und durch die Teiche und am Ende gabs Schokoladenkuchen und Kekse zum Abschied also für uns Menschen natürlich, nicht für die Hunde. Alle Altersklassen
und Farben der Australian Shepherds waren vertreten (ganz links vorne
Kimba und Ben):
Im Februar 2007, Kimba ist jetzt 7 Monate alt
Aussietreffen in der Wentorfer Lohe am 4.3.2007 Die
Sonne schien am 4.3. vom Himmel und wir waren wieder bei einem sogenannten
"Aussietreffen", dieses Mal in der Wentorfer Lohe, das ist in
der Nähe von Bergedorf. Hier die ganze Meute, die sich dort eingefunden
hat: Ganz
links im Bild "Kimba" und "Ben", unsere zwei Superwauwis
:-) "Ben"
hat die erste Zeit toll gespielt, dann hat er sich verliebt und wich der
"Red tri" Hündin nicht mehr von der Seite, obwohl sich
noch ein anderer Rüde um sie bemühte: Wie man sieht, war es so warm, dass sich die Mitwanderer schon halb auszogen: :-) Ein herrlicher Hundespaziergang war das, es ist eine Freude, den Hunden bei ihrem Getobe zuzusehen: Hier noch ein besonders lustiges Bild von "Paul", Annette's "Blue Merle-Rüden" mit blauen Augen: Am Tag danach waren "Ben" und "Kimba" immer noch schön müde und deutlich aktivitätsreduziert.... "Kimba" hält uns ansonsten ziemlich auf Trab, sie macht ihrer Rasse alle Ehre und will dauernd Action. Jetzt kann sie schon "Rolle links" und "Rolle rechts", "Pfötchen links" und "Pfötchen rechts", "Achterbahn durch die Beine", "Sitz" und "Down" sowieso und zur Zeit üben wir "Steh" und "Päng" (toter Hund). Wenn sie alles aus dem Eff Eff kann, werde ich eine Studie per Fotos zeigen, dauert aber noch, da ich schlecht Kommandos geben und gleichzeitig fotografieren kann, bin ja kein Multitalent :-) 15.
März 2007 - Kimba ist jetzt 8 Monate alt Nun,
natürlich ist es nicht so, dass wir nur noch mit Horden von Hundebesitzern
spazieren gehen, das kommt nur alle paar Wochen einmal vor. Aber dennoch
haben wir wieder einen Hundespaziergang gemacht, aber "nur"
mit drei Hunden, also "Kimba" und "Ben" und "Leo".
"Leo" ist 1,5 Jahre alt und gehört einer Islandpferdereiterin,
die beiden hatten einfach mächtig viel Spass zusammen, während
"Ben" seiner Lieblingsbeschäftigung nachging: "Hundezeitung
lesen", also schnüffeln und schnüffeln und schnüffeln....
Hier also "Kimba" und "Leo" ( sind ja beides Löwennamen,
fällt mir gerade auf...:-) ): "Leo" ist derjenige Aussie, mit dem ich am meisten persönlichen Kontakt habe (leider auch zu wenig). Jedenfalls gibt er mir die Vorgaben, was "Kimba" lernen muss. Das meiste, was er kann, kann sie schon, allerdings noch nicht "totstellen" und auch nicht "rückwärts einparken" - das muss noch geübt werden!!!! Zwischendurch sah Kimba beim Spaziergang mal so aus: Bei den "Draussenarbeiten" ist "Kimba" mir eine grosse Hilfe, entweder sie pflückt die mühselig zusammengeharkten letzten Laubhaufen auseinander oder sie macht sowas: Hier hat sie sich einen Blumentopf über den Kopf gestülpt, leider habe ich sie nicht fotografisch erwischt, als sie damit gegen einen Baum rannte... Aber so ist es auch nett: Geschafft! Alle Beutestücke erlegt: Ist das nicht ein Prachtexemplar? Jaja,
"Kimba" IST ein Prachtexemplar, allerdings kann sie einem mit
ihrer unendlichen Energie manchmal ganz schön den letzten Nerv kosten
- und auch mit der sprichwörtlichen "Aussieintelligenz".
Hat sie unerledigte Geschäfte, ist sie nicht auszuhalten. Heute morgen
z.B., da hat sie auf dem Spaziergang beim Nachbarn den Komposthaufen entdeckt
und etwas Undefinierbares gefressen, wobei ich sie aber mitten drin bremsen
konnte. Heute nachmittag lief sie in einem unbeobachteten Moment wieder
hin, um ihre unerledigten Dinge zu Ende zu erledigen.
2005 Im November
2005 ist Trixie infolge eines sogenannten "Altersherzes" verstorben.
Das sind "Trixie" und "Ben" im Sommer 2003 (Fotos zum Vergrössern anklicken): Hundegeschichten Meine
Hündin "Trixie" ist ein Mischling zwischen Cockerspaniel
und Münsterländer, braun mit einer schwarzen Decke. Sie ist
anschmiegsam, lustig, gelehrig, sensibel und wachsam - ein Hund, der viel
Freude macht! Da gab es eine Zeit, da wollten vier Bekannte von mir gerne
Welpen von ihr haben. Jedoch: Ich wollte nicht züchten, soll man
denn wirklich noch mehr Hunde in die Welt setzen, wo doch schon so viele
ein unglückliches Leben im Tierheim führen??? Dann lernte ich
eine Frau kennen, die einen Rüden besitzt, einen Mischling zwischen
Pudel und Schnauzer. Trixie und Momo verstanden sich sehr gut und Sabine,
die Besitzerin von Momo, wünschte sich nichts so sehr wie einen Nachkommen
von Momo, denn Momo war schon 12 Jahre alt. Ich selbst wollte keinen zweiten
Hund, aber ließ mich nun von der Idee anstecken, Trixie nun doch
decken zu lassen. Sabine wohnt in Kiel und ich in der Nähe von Hamburg.
Als Trixie das nächste Mal läufig wurde und "stand",
verabredeten wir uns an einem kalten Märztag an der Ostsee. Dieser
Strandspaziergang ließ uns Menschen ziemlich durchfrieren, denn
alle 15 Minuten wurde der Deckvorgang wiederholt und jedes Mal hingen
sie 20 Minuten zusammen und wir beide standen frierend daneben... Sabine
fragte ständig, ob das denn normal sei, daß die beiden nicht
mehr auseinander können. Ich tat so, als hätte ich viel Erfahrung
und blieb locker, jedoch war auch mir nicht ganz geheuer, daß die
Hunde so ineinanderstecken und nicht mehr auseinander können. Ben im Januar 2003:
...und im April 2003 (zum Vergrössern bitte klicken)
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